Weltliche Sprüche

Weltliche Sprüche

Ruhe in Frieden. (W1)

 

Die Größe eines Flusses wird erst an seiner Mündung begriffen,

nichtan seiner Quelle. (W2)

 

Die Liebe höret nimmer auf. (W3)

 

Stärker als der Tod ist die Liebe. (W4)

 

Geliebt und unvergessen! (W5)

 

Wenn sich der Mutter Augen schließen,

ihr müdes Herz im Tode bricht,

dann ist das schöne Band gerissen,

denn Mutterliebe vergisst man nicht. (W6)

 

Ich hab den Berg erstiegen,

der Euch noch Mühe macht,

drum weinet nicht, Ihr Lieben,

ich hab mein Werk vollbracht. (W7)

 

Als die Kraft zu Ende ging,

war's kein Sterben, war's Erlösung. (W8)

 

Weinet nicht an meinem Grabe,

gönnet mir die ewige Ruh',

denkt, was ich gelitten habe,

eh ich schloss die Augen zu. (W9)

 

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es dir sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

(A. de Saint-Exupéry) (W10)

 

Nun ruhen die fleißigen Hände, die immer treu geschafft. (W11)

 

Ein arbeitsreiches Leben voller Liebe für die Seinen hat sich vollendet. (W12)

 

Wer im Herzen seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern. (W13)

 

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. (W14)

 

Ein erfülltes Leben hat sich vollendet. (W15)

 

Nur wer vergessen wird, ist tot. Du lebst! (W16)

 

Das Sichtbare ist vergangen.

Es bleibt nur die Liebe und die Erinnerung. (W17)

 

Unser Herz will dich halten,

unsere Liebe dich umfangen,

unser Verstand muss dich gehen lassen,

Denn deine Kraft war zu Ende

und deine Erlösung eine Gnade. (W18)

 

Alles hat seine Zeit.

Es gibt eine Zeit der Stille,

eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,

aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung. (W19)

 

Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben. (W20)

 

Du bist von uns gegangen, aber nicht aus unserem Herzen. (W21)

 

Wenn Du an mich denkst,

erinnere Dich an die Stunde,

in welcher Du mich am liebsten hattest.

(Rainer Maria Rilke) (W22)

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern;

tot ist nur, wer vergessen wird.

(Immanuel Kant) (W23)

 

Du bist ins Leere entschwunden,

aber im Blau des Himmels

hast du eine unfassbare Spur zurück gelassen,

im Wehen des Windes unter Schatten

ein unsichtbares Bild.

(R. Tagore) (W24)

 

Niemals geht man so ganz,

irgendwas von dir bleibt hier,

es hat seinen Platz immer bei mir.

(Trude Herr) (W25)

 

Weinet nicht, ich hab' es überwunden.

Ich bin erlöst von Schmerz und Pein,

denkt gern zurück an mich in schönen Stunden

und lasst mich in Gedanken bei euch sein. (W26)

 

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer,

denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen. (W27)

 

Wir gingen einen langen Weg gemeinsam, aber er war doch zu kurz. (W28)

 

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten,

und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe,

das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

(Thornton Wilder) (W29)

 

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,

ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,

hat sein Leben einen Sinn gehabt. (W30)

 

Liebe hat sie uns gegeben.

Liebe war, was sie uns tat,

Liebe war ihr ganzes Leben,

Liebe folgt ihr in das Grab. (W31)

 

Mein Herz, ich will Dich fragen:

Was ist denn Liebe, sag?

“Zwei Seelen und ein Gedanke,

zwei Herzen und ein Schlag!” (W32)

 

Ganz weit draußen, am Ende des Regenbogens,

werden wir uns wiedersehen! (W33)

 

Ich wär' so gerne noch geblieben,

mit euch vereint, ihr meine Lieben;

doch meine Kraft war so schwer,

für mich gab's keine Rettung mehr. (W34)

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Hause.

(J. v. Eichendorff) (W35)

 

Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen,

ist voller Trauer unser Herz;

Dich leiden sehen und nicht helfen können,

das war für uns der größte Schmerz.

Gehofft, gekämpft und doch verloren. (W36)

 

Wer so gewirkt wie du im Leben,

wer erfüllte seine Pflicht

und stets sein Bestes hat gegeben,

der stirbt auch im Tode nicht. (W37)

 

 

 

 

 

Du siehst den Garten nicht mehr grünen,

in dem Du einst so froh geschafft,

siehst die Blumen nicht mehr blühen,

weil Dir der Tod nahm alle Kraft.

Schlaf' nun in Frieden, ruhe sanft

und hab’ für alles vielen Dank! (W38)

 

Nun schlafe sanft und ruh' in Frieden,

hab' tausend Dank für Deine Müh',

wenn Du auch bist von uns geschieden,

in unseren Herzen stirbst Du nie. (W39)

 

Ihre güt'gen Augen sind geschlossen nun für immer.

Ihre nimmermüden Hände ruhen still,

Ihr Leben hat sich hier vollendet,

voll Traurigkeit ist unser Herz. (W40)

 

Anspruchslos und bescheiden war Dein Leben,

treu und fleißig Deine Hand.

Friede sei Dir nun gegeben,

ruhe sanft und habe Dank! (W41)

 

Nicht klagen, dass Du gegangen,

danken, dass Du gewesen.

Was uns bleibt,

ist die Liebe zu Dir. (W42)

 

Ein treues Vaterherz hat aufgehört zu schlagen! (W43)

 

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen! (W44)

 

Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen,

zwei Hände ruh'n, die stets so treu geschafft. (W45)

 

Wir trauern, dass wir sie verloren haben.

Aber wir sind dankbar, dass sie bei uns war. (W46)

 

Wir trauern, dass wir ihn verloren haben.

Aber wir sind dankbar, dass er bei uns war (W47)

 

Leuchtende Tage -

nicht weinen, wenn sie vorüber,

lächeln, dass sie gewesen. (W48)

 

Wenn Liebe könnte Wunder tun

und Tränen Tote wecken,

dann würde Dich, geliebtes Herz,

noch nicht die kühle Erde decken. (W49)

 

Du hast gesorgt, Du hast geschafft,

bis Dir die Krankheit nahm die Kraft,

schlicht war Dein Leben,

treu und fleißig Deine Hand,

immer helfend war Dein Streben,

schlafe ruhig und habe Dank. (W50)

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

(A. de Saint-Exupéry) (W51)

 

Was Du im Leben hast gegeben,

dafür ist jeder Dank zu klein,

Du hast gesorgt für Deine Lieben,

von früh bis spät; tagaus, tagein.

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen,

Du wolltest doch so gern noch bei uns sein,

schwer ist es diesen Schmerz zu tragen,

denn ohne Dich wird vieles anders sein. (W52)

 

Du liebe Mutter bist nicht mehr,

Dein Platz in unserem Haus ist leer.

Du hast gesorgt, Du hast geschafft,

bis Dir die Krankheit nahm die Kraft.

Schmerzlich war's, vor Dir zu stehen,

Deinem Leiden hilflos zuzusehen.

Du warst so treu und herzensgut,

und musstest doch so bitter leiden.

Nun hast Du Frieden und auch Ruh', unsere Liebe deckt Dich zu. (W53)

 

Tretet her, Ihr meine Lieben

nehmet Abschied, weint nicht mehr.

Hilfe konnt' ich nicht mehr finden,

meine Krankheit war zu schwer.

Manchmal wollte ich verzagen,

hab' gedacht ich trüg' es nie

und ich hab es doch ertragen,

aber fraget nur nicht wie. (W54)

 

Niemals wirst du ganz gehen,

in unseren Herzen wirst du immer einen Platz haben

und dadurch weiterleben. (W55)

 

Und immer sind da Spuren Deines Lebens,

Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle,

die uns immer an Dich erinnern werden. (W 56)

 

 

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,

die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen

und Abschied nehmen müssen.

Albert Schweizer (W 57)

 

Wenn ihr mich sucht,

sucht mich in euren Herzen.

Habe ich dort eine neue Bleibe gefunden,

lebe ich in euch weiter.

Antoine de Saint- Exupéry (W 58)

 

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie ein Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. (W 59)

 

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,

von vielen Blättern eines.

Das eine Blatt, man merkt es kaum,

denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein

war Teil von unserem Leben.

Drum wird dieses Blatt allein

uns immer wieder fehlen. (W 60)

 

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.

Ein Mensch der immer für uns da war, lebt nicht mehr.

Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,

die uns niemand nehmen kann. (W 61)